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Ein Ausflug in die idyllische und romantische Landschaft
rund um die Ferienresidenz Bollwark

Kurz gesagt, schon ziemlich schnell nach der Ankunft, stellt der Besucher dieser Region bei sich fest: „Man wird entschleunigt.

Eine herrliche Natur, idyllische Dörfer und Städte, teilweise hat man den Eindruck: die Zeit läuft langsamer. Natürlich ist „man vor Ort“ auch in der Neuzeit angekommen, doch die Dörfer und Städte haben Ihren früheren Charme bewahren können und strahlen eine spürbare Ruhe auf den Besucher aus.

Die Schlei:
Auch die Schlei selbst mit ihrer großen ruhigen Wasserfläche (Wasserfläche von ca. 54,6 km²) prägt diese Landschaft. Segeljachten, die der Ostsee zustreben und Ausflugschiffe, unterwegs zu den romantischen Schlei-Orten, sind zu sehen.

Kartenlink:
https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.6305/9.8578

Der nachfolgende Auszug basiert auf dem Artikel zur “Schlei” aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz und GNU-Lizenz freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlei ):

Die Schlei in Schleswig-Holstein

Entstehung:
Die Schlei entstand während der Weichsel-Eiszeit vor 115.000 bis 11.000 Jahren durch die von Skandinavien vordrängenden Eismassen. Ihre Einordnung als Förde ist umstritten, da teilweise die Ansicht vertreten wird, dass sie nicht wie die Flensburger oder die Kieler Förde durch Gletscherschurf einer Gletscherzunge entstanden sei, sondern lediglich als Abfluss des Schmelzwassers gedient habe. Die Schlei wurde demnach nicht durch Gletscherzungen innerhalb des Inlandeises herausgeschürft, sondern entstand durch subglaziale glazifluviale Erosion bedingt durch Schmelzwasser, als sogenanntes Tunneltal.

Natur:
Eine biologische Besonderheit ist der Schleischnäpel, ein Fisch, der mit Forelle und Maräne verwandt ist. Die letzten Schleifischer haben im Holm in Schleswig ihre jahrhundertealte Tradition bewahrt, während andere Standorte wie Kappeln, Arnis, Missunde und Sieseby ihre Bedeutung eingebüßt haben. Bis vor rund hundert Jahren war die Fischerei an der Schlei ein wichtiger Gewerbszweig. Vor allem Hering, Aal, Barsch, Brassen und andere Weißfische wurden hier gefangen. Bis heute gibt es (wenige) Berufsfischer auf der Schlei.

Seit Oktober 2008 ist die Region um die Schlei als Naturpark Schlei anerkannt.

Geschichte:
Im Mittelalter hatte die Schlei große Bedeutung als Handelsweg im Ostseeraum. Der Landweg von Schleswig zur Treene, einem Nebenfluss der Eider, betrug nur 16 Kilometer. An dieser Stelle bestand also eine günstige Stelle zum Warenaustausch zwischen Nord- und Ostsee.

Bereits Adam von Bremen bezeichnete um 1075 rückblickend Haithabu, die 1066 zerstörte Wikingersiedlung vor Schleswig, als Meereshafen (lat. portus maritimus), von dem aus Schiffe bis Schweden und bis Griechenland geschickt worden seien. Anschließend übernahm das auf dem gegenüberliegenden Ufer befindliche Schleswig diese Rolle, ohne aber Haithabus Bedeutung zu erreichen. Als die Schiffe gegen Ende des 14. Jahrhunderts größer wurden (z. B. die Hansekogge), war die Schlei zudem zu flach, und Schleswig zu weit von der offenen Ostsee entfernt. Dadurch verlor die Schlei allmählich ihre Bedeutung als Schiffshandelsweg. Schleswig verlor seinen Status als Handelsmetropole damit endgültig an Lübeck und Flensburg, blieb aber Bischofssitz.

Auszugende

Open-Streetmap-Schlei

KAPPELN an der Schlei

Von der Autobahn und dann über die Landstraße einfahrend empfängt KAPPELN den Gast mit einer sehr schönen Klappbrücke über die Schlei. Nahezu stündlich klappen die vier Fahrbahnstücke nach oben, um die die versammelten wartenden Schiffe durchzulassen.

Zur rechten geht es nach der Brücke auf die Uferpromenade, im Wasser dem Heringsfangzaun und mit diversen Yachtliegeplätzen. Die Promenade führt dann weiter in den Hafenbereich (Fischkutter und Werften). Ein dominantes Gebäude ist der unter Denkmalschutz stehende Pierspeicher, der heute als Gästehaus/Hotel dient.

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Links von der Brücke befindet sich der Bahnhof. Hier kommen Eisenbahn-Enthusiasten auf Ihre Kosten: Fahrten mit einer Dampflok oder alten Diesellok werden mehrmals wöchentlich angeboten (Infos: Angeleiner Dampfeisenbahn, Deutschlands nördlichste Museumseisenbahn).

Das Stadtzentrum mit seinen Gassen nebst Geschäften wie auch die teilweise historischen Treppen zum Schleiufer, die diversen Restaurationen an der Promenade sind einen Bummel wert! Auch ein Besuch der Kirche ist zu empfehlen.

Umgebung der Schlei: Vorstellung der Schlei-Städte und Dörfer

Was sich auch lohnt: Eine Fahrt mit einem der drei Ausflugsschiffen, darunter ein Rad-Dampfer namens „Schlei-Princess“. Ich hatte das Glück, dass bei Abfahrt gerade die Klappbrücke geöffnet war, so glitten wir im Korso mit vielen Segelyachten im Schlepptau, die der Ostsee zustrebten, über die Schlei.

Vom Schiff sehen Sie die Landschaft wie auch Port Olpenitz von einer ganz anderen Sicht.

Interessant ist auch an der Schleiausfahrt zur Ostsee die Station Schleimünde mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet zu besuchen. Schleimünde liegt der Nordmole von Port Olpenitz (Bollwark-Grundstück) gegenüber.

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Auch finden sich in Kappeln an diversen Stellen Hinweise auf die am Längsten im deutschen Fernsehen laufende
Arztserie: Der Landarzt .

So befindet sich die Gastwirtschaft, in der viele Filmszenen spielten, in Kappeln. Die Praxis ist jedoch in einem früheren Gutshof in LINDAU, gut 15 km entfernt. Dieser Gutshof wird heute als Café genutzt.

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Auf dem Weg nach LINDAU gibt es eine interessante Kasten-Klappbrücke (bei Lindaunis), die ihresgleichen sucht:
Diese Bücke wird in gleicher Spur vom Schienen- und Autoverkehr genutzt und gleichzeitig ist ein Teil der Kastenbrücke klappbar.

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ARNIS
(gegründet 1667, früher auf einer Insel, heute auf einer Halbinsel gelegen)

Deutschlands kleinste Stadt mit ca. 300 Einwohnern ist ein Besuch wert! Kleine Schiffswerften, herrlich am Schleiufer gelegene Restaurationen, eine „am Stahlseil“ geführte Fähre, malerische Gassen mit denkmalgeschützten Lindenbäumen und Rosenstöcken am Haus laden zum Flanieren ein.

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Nicht umsonst wird Arnis
 „Die Perle von der Schlei“ genannt.

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Nicht zu vergessen, die „Schifferkirche“: herrlich in einem romantischen Friedhof gelegen, ein Gotteshaus mit Schiffsmodellen von der Kirchendecke herunterhängend.

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Maasholm

Vieles, was ich schon über ARNIS geschrieben habe trifft auch auf Maasholm zu. Fahren Sie einfach einmal hin und genießen Sie es!

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Weitere lohnenswerte Ausflugsziele:
z. B. Flensburg, Schleswig, Kiel, Glücksburg, Eckernförde usw.

Reisedauer: 15.06.2017 bis 18.06.2017

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Bollwark-02-Seeseite

letzte Aktualisierung:
08.10.2018

Umgebung von Olpenitz-Hafen